Aktuelle Workshop-Termine

SonderkursInterpretation von Liedern/Arien
Termin: 14./15. April 2012 (Genauere Informationen auf Anfrage) (Terlusollogische Vorkenntnisse erwünscht!)
Der Kurs findet auf Basis der zwei Atemtypen und der erweiterten Stimmbetreuung nach den Richtlinien der "Neuen Immesheimer Schule" statt. Für die psychodramatischen Aspekte der musikalische Formensprache zeichnet Volkmar Olbrich (Kapellmeister/Chordirektion Oper Frankfurt/Leipzig u.a.) verantwortlich Wir bitten um rechtzeitige Bekanntgabe der Wahlstücke. Genauere Informationen auf Anfrage (Terlusollogische Vorkenntnisse erwünscht!)

Kurs I Bipolare Körperarbeit auf Grundlagen der Atemtypenlehre Terlusollogie, plus Übertragung auf die Stimme
Termin: Der nächste Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben!
Der Workshop zeigt einige für die stimmliche Entwicklung besonders geeignete bipolare Körperübungen auf. Übertragung auf die Stimme bedeutet vor allem das Kennenlernen des eigenen Körpers als Instrument, als tönenden Raum, als ein Atelier emotionaler Klangfarben. Das Erarbeitete kann an einem Solostück ausprobiert werden.

Da wir mit nur wenigen Teilnehmern arbeiten, bleibt genügend Spielraum für individuelle Wünsche.

Kurs II Atemtypisches Bewegungstraining
Termin: Der Kurs ist ausgebucht!
Für diesen Workshop wären terlusollogische Vorkenntnisse hilfreich!
Gemäß der Terlusollogie® gibt es typenwidrige- und typengerechte Bewegungen und Haltungen, die sich auf der Bühne als Stimmigkeit/Unstimmigkeit manifestieren können und den Stimmklang entweder entfalten helfen oder aber seine Entwicklung bremsen. Der Workshop will diese Unterschiede wahrnehmbar machen. Darüber hinaus soll aber auch vermittelt werden, dass bzw. wie gezielt/bewusst beides eingesetzt werden kann. Ferner wird versucht, die terlusollogischen Körperübungen mit den „Szenischen Gesten“ (nach Anton Tschechow) zu verbinden.

Kurs III Szenische Lied/Songinterpretation:
Termin: Der Termin wird grundsätzlich mit den Teilnehmern des Kurses II (Kursverknüpfung) vor Ort besprochen!
Hat der Körper im Kurs II seine Möglichkeiten besser kennen gelernt, sind darüber hinaus Text und Komposition auch emotional analysiert, wird in der komprimierten Form eines (auswendig beherrschten!) Liedes / Songs eine kleine Szene erarbeitet, deren Projektion später - in der traditionellen Vortragshaltung am Klavier oder vor dem Mikro - die musikalisch-textliche Aussage stärker verdeutlichen kann.

Workshop II und III ergänzen sich und sind daher nicht aufzusplitten. Sie finden an zwei getrennten - nicht zu weit auseinander liegenden! - Wochenenden statt, setzen aber die terlusollogischen Vorkenntnisse aus Kurs I voraus! Im Rahmen einer gemeinsamen Kreativ-Urlaubswoche könnten beide Workshops - bei rechtzeitiger Anmeldung! - in der „Immesheimer Scheune“, oder auch in Ihrer Nähe bzw. in einem benachbarten Land organisiert werden.


Pädagogikkurs/Schüler-Lehrer-Kurs
(Unabhängig von der oben beschriebenen Dreier-Kombination.)
In diesen Kursen können sich interessierte Gesangslehrer über die Möglichkeiten der physiologisch-terlusollogischen Stimmbildung ein Klang-Bild machen: Entweder durch die Arbeit an der eigenen Stimme oder/und während der polarisierten Unterweisung ihrer Schüler. Im letzteren Fall müssten Sie mindestens zwei Eleven unterschiedlicher Atemprägung mitbringen. Obwohl es Fragezeichentypen nach terlusollogischer Erfahrung nicht gibt (sie werden nur vorübergehend so benannt), könnte zusätzlich ein "Vorerst Unbestimmter" (meine Bezeichnung bis zur endgültigen Typfindung!) angemeldet werden. Die Hör-Erfahrungen während des Kurses könnten Ihnen künftig nicht nur die Zuordnung, sondern eine konsequente Weiterführung dieser speziellen Stimmarbeit sehr erleichtern.

Wo findet das Ganze statt?
In der Immesheimer Scheune, Werkstatt für künstlerische Entwicklung.

Warum?
Wer seine bipolare Vokalarbeit auf wirklich solide Füße stellen möchte, kann seinen Atemtyp, sich selbst und sein integriertes Instrument in einem dieser Basis-Workshops tatsächlich sehr gut kennen lernen.

Wer?
Die Teilnehmer werden jeweils - ihrem Atemtyp gemäß - durch ausgebildete, erfahrene Gesangslehrerinnen betreut. Im Allgemeinen von BSW und Angela Lösch. Beide haben ihre terlusollogische Weiterbildung bei den Doctores Charlotte und Christian Hagena in Mannheim absolviert.

Wie?
Wollen Sie eines der Seminare besuchen, melden Sie sich bitte rechtzeitig telefonisch, per Fax oder E-Mail an!

Brigitta Seidler-Winkler:

Fonnr. : 06355-1072
Mailadr. : bseidler-winkler@t-online.de

Angela Lösch:

Fonnr. : 06851-808056
Mailadr. : angela.loesch@freenet.de

Für maximal 20,- Euro (mit Frühstück) kann man - bei rechtzeitiger Anmeldung - auch in der Scheune übernachten oder ab 35,- Euro ein preiswertes Zimmer in der näheren Umgebung buchen.


Was dürfen Sie von unseren Workshops
sowie anderen Unterrichtsformen erwarten?


Stimmbildung

Unter Stimmbildung versteht man im Grunde genommen den gewissenhaften "Aufbau unseres integrierten, inkorporierten Instrumentes".

Mein spezielles Anliegen ist dabei die Atemtypenberechnung und eine differenzierte Eingliederung dieses Ordnungsprinzips in die Stimmbildnerische Arbeit.

Eine "ungebildete" Stimme bewegt sich - mühelos, wohlbemerkt! - im Tonumfang eines Hexachords (sechs Töne in der diatonischen Tonleiter) bis zu maximal einer Oktave.

Männer - vor allem Bässe und Baritone - benutzen in diesem Tonbereich weitgehend ihre Bruststimme. Tenöre, besonders wenn sie in Laienchören singen, gebrauchen darüber hinaus in der Höhe gerne ihr Falsett. Diese sehr unterschiedlichen Energien von Brust- und Falsettstimme gilt es zu verbinden.

Bei den Damen ist es ähnlich. Altistinnen und Mezzosoprane fühlen sich in ihrer unteren Lage am wohlsten ("faule" Soprane manchmal auch!). Helle Stimmen dagegen, nicht nur wenn sie aus Kinder- oder Schulchören kommen, müssen erstmalig den physiologischen Umgang mit ihrem Körperklang, ihrer Modal- bzw. Bruststimme erlernen. Diese Arbeit ist unter der Bezeichnung Registertrennung / Registerverschmelzung die vordringlichste Aufgabe der frühen Stimmbildung.

Sie umfasst bei mir ein Trainingsprogramm das mit typgerechter Atemarbeit beginnt, und fortführend unter den Begriffen: "Dehnen - Weiten - Lockern - Lösen", Übungen installiert, die Einfluss auf die Ausformung des Ansatzrohres nehmen können. Darüber hinaus sorgen Tonansatz- und Tonabsatzübungen für eine natürliche Artikulation. Sie unterstehen ebenfalls dem bipolaren Typengesetz.

(Berufsvorbereitender) Gesangsunterricht

Wenn das Instrument "Stimme" stabil geworden ist, beginnt der Gesangsunterricht.

Darunter verstehe ich persönlich die Weiterführung der Stimmbildung, unter intensivierter Berücksichtigung typengerechter Körperarbeit.

Im Gesangsunterricht wird die Fähigkeit entwickelt, auf dem gut ausgebauten Instrument Stimme auch mühelos spielen-, bzw. musikalisch/textliche Anforderungen differenziert verwirklichen zu können.

Der Schwierigkeitsgrad der Gesangsliteratur wird vorsichtig gesteigert, und man nähert sich sukzessive einer anspruchsvollen Text- und musikalischen Interpretationsarbeit.

Szenische Liedinterpretation

Sind Stimme und Interpret unabhängig voneinander geworden, das heißt: ist der Körper gut trainiert und die Stimme funktioniert so, dass man negative Auswirkungen "sportlicher" Bewegungsabläufe weder auf den Atem noch auf den Klang zu befürchten braucht, beherrscht der Sänger darüber hinaus die vorgegebenen Kompositionen auswendig, kann man sich der szenischen Arien- bzw. Liedinterpretation widmen.

Diese Arbeit liegt mir besonders stark am Herzen, da ich, von der Bühne kommend, oft genug erfahren musste wie sich der Körper, und mit ihm das Instrument Stimme, gegen typenwidrige Beeinflussung sträuben. Das hat zur Folge, dass oft nicht das gesamte künstlerische Potential entwickelt werden kann.

Das Wort von der Stimmigkeit/Unstimmigkeit eines Sänger-Darstellers, und damit seiner mehr oder manchmal auch weniger ausgewogenen Ausstrahlung/Präsenz, hängt ganz wesentlich von einer typengerechten Führung ab.

Diese sehr spezielle Herangehensweise an die Liedinterpretation ist schwierig zu beschreiben:
Man muss sie erleben!


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